Bisquiva

Tarifrunde? Geht los!

Nächste Woche am 1. Juli startet die Tarifrunde für die Süßwarenindustrie in Niedersachsen. Das betrifft natürlich auch die Kolleginnen und Kollegen von Bisquiva (Tochterunternehmen von Bahlsen) in Schneverdingen. Gestern haben deshalb, gemeinsam mit dem Betriebsrat, über die bevorstehenden Verhandlungen informiert.

Bisquiva

Das muss noch besser werden!

Im Frühsommer hatten wir mit einer Fragebogenaktion die Beschäftigten im Bahlsen-Unternehmen "Bisquiva" nach ihrer Meinung zu den Arbeitsbedingungen im Unternehmen gefragt. Wir hatten uns dazu entschlossen, nach dem einige Beschwerden über ein schlechtes Betriebsklima bei uns gelandet waren. Unsere NGG-Mitglieder haben wir über die Ergebnisse der Aktion ausführlich informiert. Mit einer weiteren Flugblattaktion vor dem Werksgelände haben wir jetzt angefangen, alle Beschäftigten über einzelne Ergebnisse der Auswertung der Fragebögen zu informieren:

 

DAS MUSS NOCH BESSER WERDEN!

87% (34 von 39) der Kolleginnen und Kollegen die den Fragebogen über die Arbeitsbedingungen bei Bisquiva ausgefüllt haben, sagen, dass im Betrieb ein Klima herrscht, in dem sich nicht jeder traut Probleme auch gegenüber Vorgesetzten und der Geschäftsführung offen anzusprechen! Wir von der NGG sagen, das ist dann ja nicht nur für die Menschen schlecht, sondern auch für´s Unternehmen! Denn wenn sich im Betrieb viele nicht trauen, zu sagen was nicht so gut läuft und was man besser machen muss, dann leiden ja auch die Arbeit und die Abläufe darunter. Und das kann dem Unternehmen ganz schön Geld kosten…

 

Wir von der Gewerkschaft NGG sind für ein offenes und faires Klima im Betrieb, wo jeder seine Meinung sagen kann! Wenn du auch so denkst, dann unterstütze uns doch! Wie? In dem du bei uns Mitglied wirst oder andere Kolleginnen und Kollegen davon überzeugst!

Bisquiva

Das kann besser werden...

Im Frühsommer hatten wir aufgrund einiger Beschwerden eine Fragebogenaktion über die Arbeitsbedingungen im Bahlsen-Unternehmen "Bisquiva" durchgeführt.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • Insgesamt sind 36 Fragebögen zurückgeschickt worden.
  • 31 KollegInnen sagen, dass sie ihre Arbeit gar nicht oder im geringen Maß selbstständig planen können.
  • 32 KollegInnen sagen, dass ihre Arbeit es ihnen gar nicht oder nur im geringen Maß ermöglicht, ihr Wissen und ihr Können weiterzuentwickeln.
  • 34 KollegInnen sagen, dass sie ihr Einkommen gar nicht oder nur im geringen Maß für angemessen halten.
  • 36 KollegInnen sagen, dass sie gar keine oder nur geringe Aufstiegschancen haben.
  • 33 KollegInnen geben an, dass ihren Qualifizierungswünschen gar nicht oder nur im geringen Maße nachgekommen wird.
  • 32 KollegInnen halten ihren Vorgesetzten gar nicht oder nur im geringen Maß für geeignet.; je 2 KollegInnen sagen, dass sie ihren Vorgesetzten in hohem Maß bzw. in sehr hohem Maß für geeignet halten.
  • 30 KollegInnen sagen, dass Kollegialität in ihrem Arbeitsbereich gar nicht oder nur im geringen Maß gefördert wird.
  • 25 KollegInnen sagen, dass sie gar keine oder nur geringe Hilfe und Unterstützung von ihren KollegInnen erhalten; 9 sagen, dass sie Hilfe und Unterstützung in hohem Maß erhalten; 2 sagen, sie erhalten Hilfe und Unterstützung in sehr hohem Maß.
  • 28 KollegInnen sagen, dass sie nicht alle Infos erhalten, die sie brauchen, um ihre Arbeit gut erledigen zu können.
  • 34 KollegInnen sagen, dass keinen oder nur geringen Einfluss auf ihre Arbeitsmenge haben.
  • 32 KollegInnen sagen, dass sie keinen oder nur geringen Einfluss auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeit haben.
  • 27 KollegInnen sagen, dass sie sich nicht auf die Planung ihrer Arbeitszeit verlassen können.
  • 27 KollegInnen sagen, das Beruf und Familie für sie gar nicht oder im geringen Maß vereinbar sind.
  • 28 KollegInnen geben an, dass ihr/ e Vorgesetzte/r ihre Arbeit nur im geringen Maß oder gar nicht gut plant; 7 KollegInnen sagen, dass ihre Arbeit in hohem Maß gut geplant wird; eine Person sagt, ihre Arbeit wird in sehr hohem Maß gut geplant.
  • 29 KollegInnen sagen, dass ihr/e fachliche bzw. direkte/r Vorgesetzte/r ihnen gar keine oder geringe Wertschätzung entgegen bringt.
  • 31 KollegInnen geben an, dass Weiterbildung und Personalentwicklung für ihre Vorgesetzten gar keine oder nur eine geringe Rolle spielen.
  • 19 KollegInnen sagen, dass sie sehr große bzw. große Angst um ihre berufliche Zukunft haben; 17 KollegInnen sagen, dass dies nicht oder nur im geringen Maß der Fall ist.
  • 21 KollegInnen haben sehr große bzw. große Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren; 15 KollegInnen haben keine oder nur geringe Angst davor.
  • 21 KollegInnen sagen, dass sie in hohem bzw. sehr hohem Maß körperlich schwer arbeiten müssen.
  • 17 KollegInnen sagen, dass sie in hohem bzw. sehr hohem Maß körperlich einseitig belastet werden; 17 KollegInnen geben, dass dies nicht oder nur im geringen Maß der Fall ist.
  • 24 KollegInnen sagen, dass sie in hohem oder sehr hohem Maß ungünstigen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind (Lärm, Nässe, Staub, o.ä.)
  • 22 KollegInnen sagen, dass sie nur selten oder nie bei der Arbeit durch unerwünschte Unterbrechungen gestört werden.
  • 21 KollegInnen sagen, dass sie in hohem bzw. sehr hohem Maße unter Zeitdruck bei der Arbeit stehen oder sich gehetzt fühlen; 12 KollegInnen sagen, dies sei nur im geringen Maß der Fall.
  • 21 KollegInnen sagen, dass sie ihre Gefühle auf der Arbeit nur im geringen Maß bzw. nie verbergen müssen.
  • 23 KollegInnen sagen, dass sie von ihrem Vorgesetzten in sehr hohem oder im hohen Maß herablassend oder unwürdig behandelt werden; 9 KollegInnen geben an, dies sei im geringen Maß der Fall.
  • 33 KollegInnen sagen, dass sie von ihren Kolleginnen gar nicht oder im geringen Maß herablassend oder unwürdig behandelt werden.
  • 28 KollegInnen geben an, dass widersprüchliche Anweisungen nur im geringen Maß oder nie ergehen.
  • 31 KollegInnen sagen, dass im Betrieb in sehr bzw. hohem Maß ein Klima herrscht, in dem sich nicht jeder traut, Probleme auch gegenüber Vorgesetzen anzusprechen.
  • 22 KollegInnen sagen, dass die Vorgesetzten oder die Geschäftsleitung in sehr hohem oder hohem Maß Druck auf sie ausübt; 12 KollegInnen sagen, dies sei nur im geringen Maß der Fall.
  • 2 KollegInnen sagen, sie sind mir ihrer Arbeit zufrieden und wünschen sich, dass alles so bleibt; 15 sagen, sie sind zufrieden, wünschen sich aber weitere Verbesserungen; 12 sagen, früher wären sie unzufrieden gewesen, sind nun aber froh, Arbeit zu haben; 7 sagen, sie sind unzufrieden.
  • 26 KollegInnen sehen derzeit keine Möglichkeit ihre Arbeitssituation zu verbessern; 9 versuchen selbst oder mit anderen, die Arbeitssituation zu verbessern; 1 Person sieht nicht die Notwendigkeit etwas zu verbessern.
  • 32 KollegInnen waren in den letzten drei Monaten nie oder selten von ihrer Arbeit begeistert.
  • 26 KollegInnen waren in den letzten drei Monaten nie oder selten stolz auf ihre Arbeit; 10 waren oft stolz.
  • 33 KollegInnen geben an, in den letzten drei Monaten nie oder selten Anerkennung für ihre Arbeit gefunden zu haben.
  • 33 KollegInnen geben an, sich in den letzten drei Monaten der Firma Bisquiva nie oder selten besonders verbunden gefühlt zu haben.
  • 23 KollegInnen haben sich in den letzten drei Monaten oft oder immer nach der Arbeit leer und ausgebrannt gefühlt.
  • 23 KollegInnen haben sich auch in der arbeitsfreien Zeit nicht richtig erholen können.
  • 26 KollegInnen geben an, ihre Arbeitssituation in den letzten drei Monaten immer oder oft als frustrierend erlebt zu haben.
  • 15 KollegInnen würden wahrscheinlich den Arbeitgeber wechseln, wenn sie die Möglichkeit hätten; 12 würden dies wahrscheinlich nicht tun; 8 wissen nicht, was sie tun würden.
  • 31 KollegInnen sind in den letzten 12 Monaten mindestens einmal krank zur Arbeit gekommen.
  • 24 KollegInnen sagen, dass ihren jetzigen Job wahrscheinlich nicht bis zur Rente durchhalten.
  • 21 KollegInnen wissen, dass es eine betriebsärztliche Betreuung gibt: 12 wissen dies nicht; 3 sind der Meinung es gäbe keine.
  • 12 KollegInnen sind mit der betriebsärztlichen Betreuung zufrieden oder sehr zufrieden; 7 sind eher unzufrieden; eine Person ist sehr unzufrieden; der Rest hat keine Angaben gemacht.
  • 21 KollegInnen sind der Meinung, dass Unternehmen ergreift keine zufriedenstellenden Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz; 10 wissen nicht, ob dies der Fall ist

Bisquiva

NGG informiert über neue Sprechstunde in Soltau

Manuela Schäffer, Gewerkschaftssekretärin NGG-Lüneburg

Im September hat die NGG die Beschäftigten bei der Bahlsen-Tochter Bisquiva in Schneverdingen mit einer Flugblattaktion über die neue Sprechstunde in Soltau informiert!

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